Aktuelles aus dem Fachbereich
Pflegebedürftig - Was tun?
Ein Ratgeber für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen
Brandenburger Pflegestrategie 2030
Die LIGA fordert Brandenburger Pflegepakt
Verbandsmagazin 02/2016 - Großbaustelle Pflege
Die 02. Ausgabe des Paritätischen Verbandmagazins legt den Schwerpunkt auf das Thema "Großbaustelle Pflege - Was bringen die Gesetzesneuerungen für…
Fachreferat Pflege und Altenhilfe
Der Paritätische Brandenburg setzt sich für ein würdevolles Altern ein. Das gilt auch für Menschen, die einen pflegebedingten Hilfe- und/oder Unterstützungsbedarf haben. Gute Rahmenbedingungen sind für alle Hilfeempfängerinnen und Hilfeempfänger und Anbieter sozialer und pflegerischer Leistungen unerlässlich.
Das Referat berät Mitgliedsorganisationen bei der Konzeptentwicklung und Finanzierung, unterstützt bei Einzelfragen und informiert regelmäßig über bundes- und landespolitische Entwicklungen. Eine Plattform dafür bieten unter anderem die regelmäßig stattfindenden Arbeitskreise, bei denen über fachpolitische Entwicklungen informiert wird und ein Austausch zwischen paritätischen Mitgliedern aus dem Bereich Pflege und Altenhilfe stattfindet.
Darüber hinaus vertritt das Fachreferat die Interessen des Verbandes und seiner Mitgliedsorganisationen gegenüber den Sozialleistungsträgern sowie politischen Gremien und trägt durch seine Mitgliedschaft in der Qualitätsgemeinschaft Pflege Brandenburg maßgeblich zur Qualitätsentwicklung in der Brandenburger Pflegelandschaft bei. Im Rahmen der Qualitätsgemeinschaft Pflege wird auch der jährlich im November stattfindende Brandenburger Pflegefachtag organisiert.
Ansprechpersonen Referat Pflege und Altenhilfe

Stefanie König
Referentin Pflege und Altenhilfe
Landesgeschäftsstelle
Tornowstraße 48
14473 Potsdam
Fax: +49-0331 28497 30
E-Mail: stefanie.koenig(at)paritaet-brb(dot)de

Matthias Teut
Projektkoordinator
Landesgeschäftsstelle
Tornowstraße 48
14473 Potsdam
Fax: +49-0331 28497 30
E-Mail: matthias.teut(at)paritaet-brb(dot)de

Birgit Bauersfeld
Sachbearbeitung Referat
Pflege und Altenhilfe
Landesgeschäftsstelle
Tornowstraße 48
14473 Potsdam
Fax: +49-331 28497 30
E-Mail: birgit.bauersfeld(at)paritaet-brb(dot)de
Fachreferat Vergütung und Entgelte: Pflege
Neben der Sicherung der fachlichen Qualität in der Pflege müssen auch die materiellen Rahmenbedingungen so ausgestaltet sein, dass die Pflege der anvertrauten Menschen umfassend gewährleistet werden kann. Um dies zu ermöglichen, unterstützt der Paritätische Brandenburg seine Mitglieder regelmäßig bei ihren Vergütungsverhandlungen. Darüber hinaus verhandelt er alleine oder zusammen mit den weiteren Wohlfahrtsverbänden die Rahmenbedingungen auf Landesebene, die auf Basis von Landes- und Bundesgesetzen auf die Sozialpartner übertragen sind.
Die Zunahme der Pflegebedürftigkeit in der Gesellschaft einerseits bei gleichzeitig abnehmender Erwerbsbevölkerung andererseits bedeutet eine Herausforderung für die Pflegeversicherung. Dieser Kostendruck ist bei den Pflegeeinrichtungen spürbar. Hinzu kommen stets neue gesetzliche Auflagen. Für den Träger der Pflegeeinrichtungen und uns als Verband erfordert dies, im Rahmen bestehender Regelungen zu navigieren, aber auch neue Möglichkeiten zu eruieren.
Die Beratung von Trägern und deren Pflegeeinrichtungen im Vorfeld und die Begleitung bei der Umsetzung von Entgelteinzelverhandlungen findet individuell je Einrichtung in unterschiedlicher Intensität und inhaltlicher Ausprägung statt. Dazu gehört es, bei der Erarbeitung des Zahlenwerkes auf der Grundlage betriebswirtschaftlicher Auswertungen zu unterstützen. Auch die Beratung in Verfahrensfragen, die persönliche Begleitung in Verhandlungsterminen und das Ausarbeiten von Schriftsätzen und Schiedsstellenanträgen gehören dazu.
Das Referat bietet in geeigneten Veranstaltungsformaten aktuelle Informationen für Mitglieder und bespricht unter anderem Grundsatz- und Strategiefragen. Erfahrungen aus dem Verhandlungsgeschehen werden in Workshops erläutert und vertieft. Zudem stellt das Referat eine Reihe von Instrumenten und Arbeitshilfen für die Mitgliedsorganisationen zur Verfügung.
Ansprechpersonen Referat Vergütung und Entgelte

Lucia Dietlmeier
Referentin Vergütung und Entgelte: ambulante Pflege
Landesgeschäftsstelle
Tornowstraße 48
14473 Potsdam
Fax: +49-331 28497 30
E-Mail: lucia.dietlmeier(at)paritaet-brb(dot)de

Songtham Suwannasri
Referent Vergütung und Entgelte:
vollstationäre Pflege und Tagespflege
Fax: +49-0331 28497 30
E-Mail: songtham.suwannasri(at)paritaet-brb(dot)de
Kooperationen und Projekte
Pakt für Pflege
Mit dem Pakt für Pflege soll die Pflege vor Ort gestärkt und nachhaltig gestaltet, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen insbesondere im ländlichen Raum entlastet, Beratungsstrukturen ausgebaut und die Fachkräftesicherung in der Pflege durch attraktive Ausbildungs- und Beschäftigungsbedingungen gefördert werden. Eine wissenschaftliche Evaluation zur Umsetzung des Pakts für Pflege in Brandenburg finden Sie hier.
Im Rahmen der Qualitätsgemeinschaft Pflege findet der Brandenburger Pflegefachtag jährlich im November statt. Das Sozialministerium Brandenburg fördert und begleitet die Veranstaltung.
Mehr zum Pakt für Pflege finden Sie hier auf den Seiten des MASGZ
QgP
Die Qualitätsgemeinschaft Pflege QgP ist eine Initiative der LIGA Brandenburg. Ihr Ziel ist die Einführung und Weiterentwicklung von Qualitätsmanagement in der Pflege - nicht in Konkurrenz zueinander, sondern verbandsübergreifend.
Solidarische Pflegevollversicherung
Der Paritätische Brandenburg setzt sich für ein würdevolles Altern ein. Das gilt auch für Menschen, die einen pflegebedingten Hilfe- und/oder Unterstützungsbedarf haben. Gute Rahmenbedingungen sind für alle Hilfeempfängerinnen und Hilfeempfänger und Anbieter sozialer und pflegerischer Leistungen unerlässlich. Der Verband vertritte die Interessen seiner Mitgliedsorganisationen gegenüber den Sozialleistungsträgern sowie politischen Gremien und trägt durch seine Mitgliedschaft in der Qualitätsgemeinschaft Pflege Brandenburg maßgeblich zur Qualitätsentwicklung in der Brandenburger Pflegelandschaft bei.
Pflegebedürftigkeit ist inzwischen ein echtes Armutsrisiko geworden: Immer weniger Menschen können sich die eigene Pflege leisten. Ein breites Bündnis aus Sozial-, Wohlfahrts- und Pflegeverbänden sowie Gewerkschaften fordert deshalb den Umbau der Pflegeversicherung zu einer solidarischen Vollversicherung. Ein wissenschaftliches Gutachten von Januar 2025 zeigt, wie sich diese Versicherung mit weniger als fünf Euro Mehrkosten für den Großteil der Bevölkerung finanzieren lässt.